Immobilienmarkt

Immobilien sind Lebens- und Arbeitsraum, für viele Haushalte zugleich der grösste Vermögensbestandteil und eine ihrer grössten Ausgabenpositionen. Der Immobilienmarkt reicht dabei weit über das Wohnen hinaus: Er umfasst neben dem Wohnungsmarkt auch die Märkte für Büro-, Verkaufs- und Gewerbeflächen sowie den Bodenmarkt.

Auf der Nachfrageseite wirken steigende Einkommen, wachsende Ansprüche an Komfort, Lage und Fläche sowie der demografische Wandel. Ihnen steht ein Angebot gegenüber, für das die Verfügbarkeit von Bauland entscheidend ist und dessen Rahmen Mietrecht und Raumplanung mit ihren Verdichtungszielen abstecken.

Wie sich dieses Zusammenspiel auswirkt, fällt regional höchst unterschiedlich aus. Während in den Ballungszentren Flächenknappheit und steigende Mieten die öffentliche und politische Debatte bestimmen, ringen schrumpfende Regionen mit Leerständen und der Frage, wie sich Infrastruktur und lebendige Ortskerne erhalten lassen. Knappe Flächen effizient zu nutzen und gesellschaftlich tragfähig zu verteilen, bleibt eine Herausforderung mit weitreichenden sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Dimensionen. Hier setzen wir an: Wir machen die ökonomischen Zusammenhänge sichtbar und unterstützen Sie insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Regulierung. Wir begleiten Behörden, Verbände und Unternehmen bei der Analyse und Weiterentwicklung der Regulierung von Immobilienmärkten. Mit fundierten ökonomischen Konzepten und quantitativen Methoden prüfen wir bestehende Regelungen – etwa im Mietrecht oder im Raumplanungsgesetz – und schätzen die Wirkung neuer Regulierungsvorhaben ab.
  • Räumliche Statistik und Datenanalyse. In Immobilienmärkten ist die Lage entscheidend. Wir nutzen ökonometrische Verfahren, um aus Markt-, Miet- und administrativen Daten Preis-, Miet- und Standorteffekte herauszuarbeiten und somit Korrelationen und kausale Beziehungen zu identifizieren. Erfahren Sie mehr.
  • Miet- und Renditeanalysen. Auf Grundlage von Konzepten des Real Estate Finance beurteilen wir zulässige Renditen auf Basis eines WACC-Ansatzes und berücksichtigen dabei regionale Unterschiede sowie regulatorische Einflussfaktoren wie den Referenzzinssatz.

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